MagSiMUS – A new era of LC/MS sample preparation

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Das Dilemma Für viele Analyten wie z.B. Immunsuppressiva, TDM, Vitamine ist LC/MS die derzeit sensitivste Analysemethode. Trotzdem werden viele solcher Parameter nach wie vor mittels Immunoassay bestimmt, da es für LC/MS bisher kein effizientes Verfahren zur Probenvorbereitung gibt. Die derzeitigen Standards wie SPE oder LLE sind sehr aufwändig, unflexibel und nur mit großem Aufwand automatisierbar. Insbesondere bei stark schwankendem oder sehr großem Probenaufkommen limitiert dies den breiteren Einsatz der LC/MS-Analytik.

Die Lösung Das neuartige MagSiMUS Probenaufbereitungssystem unseres niederländischen Partners MagnaMedics BV beseitigt dieses Nadelöhr und eröffnet der LC/MS-Analytik neue Perspektiven. Es bietet eine Reihe von Vorteilen
– kurze Hands-On Time
– standardisierte, einfach automatisierbare Protokolle
– optionale vorkonfigurierte Pipettierplattform mit Probentracking
– große Analyten-Panels können vielfach mit einem einzigen Kit abgebildet werden

Das Prinzip Beim MagSiMUS-Verfahren werden mittels Magnetic Beads Komponenten aus der Probe entfernt, die bei der LC/MS-Analytik stören (s.u.). Kits für viele klinische Parameter wie z.B. Immunsuppressiva, TDM, Vitamine und viele weitere Analyten bzw. Analytenpanels sind bereits verfügbar bzw. in Entwicklung. Die Methode ist sehr flexibel und kann je nach Probenaufkommen entweder händisch oder auch voll automatisiert durchgeführt werden. Verschiedene Kits sind bereits auf dem manuellen 96-Kanal Pipettierer LIQUIDATOR96 sowie der vollautomatisierten MagSiMUSDX Pipettierstation etabliert und validiert.

 

Highlights

  • niedriger Zeitaufwand (<30 min/ 96 Proben)
  • Analyzer-Philosopie (Automation/Integration)
  • niedriges Input-Volumen (25 µl Vollblut / 50 µl Serum)
  • Einsparung von Nebenkosten (z.B. Referenzmaterial)
  • hohe Präzision und hervorragende Signal-To-Noise Ratio
  • ausgezeichnete Reproduzierbarkeit (niedriger CV)
  • innovative Hardware (MagSiMUSDX, LIQUIDATOR96)
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    Der Clou des MagSiMUS-Konzeptes ist die „Negative Selection“. Störende Matrixbestandteile (Protein, Salze etc.) werden an die Oberfläche von Magnetic Beads gebunden und mittels Magnet als Pellet am Gefäßboden abgeschieden. Analyt und interner Standard befinden sich danach im weitgehend klaren Überstand und können einfach abpipettiert werden.
    Der Prozess der Probenaufreinigung wird dadurch grundlegend vereinfacht und effizienter, da aufwändige und teure Arbeitsschritte wie Zentrifugation oder Filtration komplett entfallen.